Warum sich externe Links lohnen
Dass ausgehende Links einen Einfluss auf die von Google bemessene Qualität und das Ranking der eigenen (Unter-) Seite haben ist aus SEO Sicht unbestritten. Wie die Artikel über Link Value Factors und über Search Engine Ranking Factors schon ausführlich geschrieben haben, können “die richtigen” themenrelevanten ausgehenden Links auf starke (hochwertige) Seiten positive Auswirkungen auf den Qualitätsindex der eigenen (Unter-) Seite haben.
Aber: Je mehr ausgehende Links eine Seite hat, desto geringer ist der jeweilige, zu vererbende Wert pro verlinkte Seite. Folglich macht es Sinn nur wenige, dafür qualitativ hochwertige ausgehende Links zu platzieren um die verlinkten Seiten gezielt zu stärken.
Es ist jedoch nicht nur aus der SEO Sicht sinnvoll (Aufwertung des eigenen Artikels, Stärkung der verlinkten Seite oder Trackbacks / Pingbacks), ausgehende Links zu verwenden. Welche Vorteile das Setzen externer Links hat, erklärt Jeff Chandler auf performancing.com in seinem Artikel 9 Reasons to Link out. Zusammengefasst sieht er folgende Vorteile:
- Zusatzinformationen für User: Der User erhält weiterführende, hochwertige Informationen. Darüber hinaus wertet die Quellenangabe (oder Zusatzinformation) den Autor auf, da anzunehmen ist, dass er sich mit der Thematik beschäftigt und Ahnung in dem Gebiet hat.
- Reichweite: Dieses Argument ist quasi redundant. Stimmt die Qualität eigener Artikel, so informiert man mit Hilfe der ausgehenden Links andere Blogger (in Form von Trackbacks & Pingbacks) über die Existenz und Aktualität eigener Inhalte und kann so die Reichweite anderer Blogs für sich nutzen wenn man es schafft Leser auf die eigene Seite zu ziehen. Idealerweise erweitert man so den Kreis der Stammleser und bekommt natürliche Backlinks für die eigene (Unter-) Seite.
- Networking: Durch die Links erhält man Trackbacks oder Pingbacks. Bei “do follow” Blogs kann dies ein guter Backlink sein, auch wenn Trackbacks oder Pingbacks ebenso wie Kommentare nicht sooo gut ziehen. Jenseit des SEO Kalküls kann man aber so Reichweite erzeugen, indem man bei Diskussionen Präsenz zeigt und entweder auf seine Existenz oder seine Aktivität hinweisen kann.Man hat hier die Möglichkeit sich entsprechend zu positionieren und je nach Kompetenz und Beitragsqualität als Experte wahrgenommen zu werden. Vielleicht schafft man es ja so weitere Leser für sein Blog zu gewinnen und den ein oder anderen natürlich gesetzten Link (ja, das gibt es wirklich in Deutschland) zu bekommen.
- Anti Egomanie: Interne Links aus dem Fließtext zu setzen macht oftmals Sinn wenn man andere Artikel stärken möchte (SEO), aber auch wenn man auf ältere Beiträge als weiterführende oder ergänzende Informationsquelle zurückgreifen möchte. Der User dankt dies einem natürlich – konzentriert man sich jedoch nur auf seiteninterne Links, dann schneidet man den Leser von externen Informationsquellen ab und bietet ihm keinen Verweis auf andere Sichtweisen, Meinungen etc.Man sollte es folglich mit internen Links aus Usability Gründen nicht übertreiben, sondern dann rauslinken wenn der User wirklich was davon hat. Darüber hinaus hat man so die Möglichkeit kontroverse Diskussionen ggf. auf sein Blog zu ziehen und sich so Traffic, Reichweite und den ein oder anderen Backlink zu generieren.
- Diskussionen anstoßen: Schreibt man als erstes über diskussionswürdige und interessante Themen, dann kann man mit Hilfe ausgehender Links die (Social Media) Welt da draußen informieren und zum diskutieren oder weiterforschen anregen. Werden eigene Inhalt durch die ausgehenden Links von anderen Bloggern / Seitenbetreibern aufgegriffen, konnte man nicht nur Reichweite aufbauen, sondern diese auch nachhaltig nutzen (wenn man nicht den letzten Bockmist geschrieben und sich komplett lächerlich gemacht hat).
Das waren jetzt weniger als 9 Gründe, da ich versucht haben diese etwas zusammenzufassen – also nicht wundern. Wenn ihr weitere Gründe kennt oder anderer Meinung seid, dann kommentiert fleißig
1Password Lizenz kostenlos bekommen
Pünktlich zu Thanksgiving verschenkt Agile eine kostenlose Lizenz von 1Password.
1Password ist ein Tool, mit dem ich meine Passwortlisten verwalten kann. Ich hinterlege einmal die jeweiligen Logins für eine Seite, speicher diese in 1Password ab und sicher diese Liste dann mit einem Masterpasswort. Da man ja nicht jedes Mal das gleiche Passwort verwenden soll, ist dieses Tool absolut hilfreich wenn man viele Passwörter verwendet. Besuche ich dann die Seite erneut, so kann ich über das 1Password Masterpasswort das aktuelle Passwort automatisch laden.
Aktuelle Nutzer und Kunden des Programms können nun zu Thanksgiving eine Lizenz verschenken. So habe ich nun kostenlos die Vollversion für mein MacBook. Dankeschön & schönes Thanksgiving
Mehr Infos zu 1Password und der Thanksgiving Aktion gibts im Switcher’s Blog.
